Die
Entspannungsinsel der Inneren Abteilung contra Erschöpfung
Erschöpfung
Schon gelesen? - Teil 1
Nachdem wir uns im ersten
Teil:
Erschöpfung - Alkohol ist doch gesund – oder?
Alkohol kann entspannen
und unser Wohlbefinden steigern. In letzter Zeit häufen sich medizinische
Studien, die einen Nutzen von
Alkohol zur Vorbeugung von
Und auch Menschen mit Erschöpfung sollten beim Alkohol besonders vorsichtig sein. Natürlich dürfen Sie abends einmal zur Entspannung einen Martini trinken oder bei einer Feier mit einem Glas Sekt anstoßen. Passen Sie jedoch auf, wenn Sie merken, dass Sie fast jeden Abend zum „Cool down“ etwas Alkoholisches benötigen. Oder wenn Sie Alkohol gar brauchen, um Ihren Frust wegen der Erschöpfung oder anderer Enttäuschungen zu ertränken. Dann besteht Abhängigkeitsgefahr. Und vergessen Sie bitte nicht: Alkohol hat nicht nur einige Vorteile und Nebenwirkungen (siehe Gegenanzeigen), es ist auch ein wichtiger Vitalstoffräuber. Über die Niere wird vermehrt Magnesium ausgeschieden, was gerade für den Menschen mit Erschöpfung ein Mangelmineralstoff sein kann. Fast alle B-Vitamine werden durch die Verarbeitung des „Giftes“ Alkohol in erhöhtem Maße verbraucht. Und B-Vitamine sind für alle Vorgänge der Energiegewinnung, aber auch für die richtige Funktion unserer Nerven von essentieller Bedeutung.
Erschöpfung - Rauchen – Raubbau am eigenen Körper Wie Sie oben (und im
ersten Teil des
Raucher schneiden in Intelligenztests besser ab, wenn Sie vorher eine Zigarette geraucht haben als wenn Sie keine geraucht haben. Sie schneiden aber nicht besser als Nichtraucher ab. Das heißt: Raucher müssen immer eine gewisse Menge ihrer Droge im Körper haben, damit sie nur ihre Normleistung abrufen können. Langfristig nimmt die geistige Leistungsfähigkeit jedoch ab (wegen der vorzeitigen Gefäßverkalkung). Auch die körperliche Leistungsfähigkeit erfährt beim Raucher langfristig durch Verkalkungen der Bein- und vor allem der Herzkranzgefäße. Auch kurzfristig nimmt jedoch die körperliche Leistungsfähigkeit ab. Im Zigarettenrauch befindet sich (neben mehreren hundert anderen schädlichen Stoffen) auch Kohlenmonoxid (kennen Sie sicherlich von tödlichen Kohlenmonoxidvergiftungen in Campingwagen). Kohlenmonoxid hat eine 200fach stärkere Bindungsfähigkeit an den Sauerstoff transportierenden Blutfarbstoff Hämoglobin als Sauerstoff selbst. Geringe Mengen Kohlenmonoxid können also Sauerstoff vom Transport im Körper verdrängen. Raucher haben – je nach Anzahl der Zigaretten und der Inhalationstiefe – 5-10 % ihres Blutfarbstoffes mit Kohlenmonoxid gesättigt. Dieser Farbstoff transportiert in den nächsten 12 Stunden keinen Sauerstoff mehr!
Dazu kommt noch, dass bei Rauchern die Lungenfunktion häufig signifikant eingeschränkt ist. Raucher kriegen also viel weniger Sauerstoff in ihre Lungen. Von diesem Sauerstoff wird wegen des Kohlenmonoxids dann noch viel weniger zu den Gewebszellen transportiert. Raucher befinden sich ständig in einer leichten Sauerstoffnot. Dass wir Sauerstoff für unsere Energiegewinnung in den Mitochondrien dringend benötigen, brauche ich niemandem zu sagen. Der Raucher mit Erschöpfung, der es schafft, seinen Missbrauch zu beenden (ich sage bewusst „Missbrauch“, denn es gibt keinen sinnvollen „Gebrauch“), wird in den nächsten Wochen (solange dauert es, bis sich die Lunge regeneriert hat) einen deutlichen Leistungszuwachs verzeichnen. Dazu kommt
auch noch, dass auch
das Rauchen ein starker Nährstoffräuber ist. Im Rauch ist viel Kadmium
enthalten. Kadmium ist ein starkes Nierengift und krebserregend. Der Körper
verbraucht Zink zur Entgiftung des gefährlichen Kadmiums. Zink ist aber unersätzlich für unseren Kohlenhydratstoffwechsel, für die
Immunabwehr und für
unsere Zellregeneration (z.B. Wundheilung). Zigarettenrauch enthält viele freie
Radikale. Das sind hochaggressive Moleküle, die biologische Strukturen angreifen
und zerstören. Ein einziger Inhalationszug enthält 1014 freie
Radikale, das sind 100 Billionen oder 100.000.000.000.000. Zur Entgiftung
benötigen wir Antioxidantien wie
Vitamin C,
Vitamin E oder
Erschöpfung - Bewegung – das einzige Mittel zur natürlichen Leistungssteigerung Sich richtig ernähren, fast alle Genussmittel weglassen – das ist ja schon schlimm genug. Und jetzt komme ich daher und sage dem Menschen mit Erschöpfung, er soll sich auch noch sportlich betätigen. Genau das kann er doch nicht, dafür hat er doch gar keine Energie mehr. Wenn jemand mit Erschöpfung von seiner Arbeit noch Hause kommt, dann fällt er in den Sessel und möchte nur noch seine Ruhe haben. Und dann soll er sich auch noch zu sportlichen Höchstleistungen aufraffen? Das geht doch nicht. Was passiert mit den Muskeln und dem Lunge-Herz-Kreislauf-System, wenn sich jemand nicht oder kaum körperlich belastet? Alles, was nicht ständig trainiert wird, verkümmert. Das gilt für unsere Knochen, für unser Immunsystem, für unseren Verstand – und natürlich auch für Muskeln, Lunge, Herz und Kreislauf. „Bewegungsmuffel“ werden immer schwächer. Und weil sie immer schwächer werden, bewegen sie sich immer weniger. Der Teufelskreis schließt sich. Sie haben nur eine Möglichkeit, aus diesem fatalen Teufelskreis herauszukommen: Bewegen Sie sich! Auch wenn es bei einer Erschöpfung schwer fällt, aber gerade dann müssen Sie sich bewegen. Das heißt ja nicht, dass Sie jeden Tag einen Marathonlauf absolvieren müssen. Sie sollten sich aber mehrmals (mind. 2-3x) in der Woche körperlich ausdauernd belasten, dass Sie sich leicht angestrengt, aber nicht überfordert fühlen. An Ausdauerbelastungen stellen wir drei Anforderungen: ♥ Es soll regelmäßig und häufig genug stattfinden, z.B. 3x/Woche. ♥ Es muss mindestens 20 Minuten, besser 30 oder 40 Minuten dauern, damit man in den Bereich der Ausdauerleistung hinein kommt. ♥ Es soll moderat sein. Sie sollten nicht völlig außer Puste geraten, sondern nur leicht angestrengt. Diese Ausdauerregeln gelten im Prinzip für den Ausdauerleistungssportler genauso wie für den Patienten mit Erschöpfung. Wenn Sie nach Ihrer Belastung den halben Tag wie ein Schluck Wasser in der Kurve hängen, dann war es zuviel. Finden Sie selbst die Bewegungsintensität, - dauer und –häufigkeit heraus, die Ihnen gerade noch genehm ist. Auch bei den Ausdauersportarten können Sie frei wählen. Alle Sportarten, die Sie über 20 Minuten am Stück ausführen können, sind geeignet:
♥ Spazierengehen Sie werden merken, dass Sie sich nach der Belastung und der anschließenden Dusche (vielleicht sogar mit einem kurzen, kalten Duschen am Ende nach Kneipp) meist besser fühlen also vorher. Bleiben Sie mindestens drei Monate „am Ball“. Dann werden Sie feststellen, dass Ihnen etwas fehlt, wenn Sie sich nicht körperlich betätigen. Sie werden dann auch bemerken, dass erste Trainingseffekte eingesetzt haben. Dieselbe Strecke wie am Anfang bewältigen Sie nun in kürzerer Zeit oder (bei gleicher Zeit) mit weniger Anstrengung. Nicht trotz, sondern wegen des Erschöpfung sollten Sie sich körperlich angemessen (!) belasten. Überwinden Sie Ihren „inneren Schweinehund“, es lohnt sich!
Auflösung der Quizfrage: a) Alkohol hat einen Energiegehalt von mehr als 7 kcal pro Gramm (Fett auch „nur“ 9 kcal). Daneben macht Alkohol oft Appetit auf weitere energiereiche Nahrungsmittel wie Schokolade oder Kartoffelchips. Psychologische Hemmschwellen (auch beim Essen) fallen unter Alkoholgenuss leichter. b) Alkohol erweitert zwar die Gefäße und kann kurzfristig zu Blutdruckabfällen führen, langfristig wirkt Alkohol aber eher Blutdruck steigernd.
c) Alkohol ist einer der
Hauptfaktoren für den Anstieg der Harnsäure im Blut.
Gichtanfälle gibt es fast
nur bei
d)
Neben fett- und zuckerreicher
Nahrung ist
Alkohol einer der wirksamsten Faktoren für den Anstieg der
e) Alkohol vermindert die Aufnahme
wichtiger Nährstoffe im Darm, erhöht aber deren Ausscheidung im Harn. Die
f) Alkohol fördert die Ausscheidung
des für den Herzrhythmus wichtigen Minerals Magnesium. Darüber hinaus wirkt
Alkohol direkt arrhythmogen – fördert also die Entstehung von
g) Dass Alkohol die Leber zu schädigen vermag, braucht man heute eigentlich niemandem mehr zu erklären. Was bedeutet es aber, wenn die Transaminasen (yGT, GOT, GPT) erhöht sind? Bei jedem Menschen findet ständig eine Leberzellmauser statt. Leberzellen gehen kaputt und werden neu gebildet. Die Transaminasen sind ein Marker für diesen Zelluntergang. Ein Anstieg auf das Doppelte bedeutet also, dass ständig etwa doppelt so viele Leberzellen den Geist aufgeben.
h) Dies ist falsch.
Alkohol ist
in der Lage, das gute HDL- .
Zu Ihrer
Information: Mit den besten Wünschen für Ihre Gesundheit
Zur Klärung weiterer medizinischer Fragen und Behandlungs- bzw. Therapiemöglichkeiten stehe ich Ihnen im persönlichen Gespräch gerne zur Verfügung. Bitte vereinbaren Sie zuvor einen Termin in der naturkundlichen Privatambulanz.
Alle oben erwähnten Laboruntersuchungen können in der Inneren Abteilung der Habichtswaldklinik oder der Naturheilkundlichen Privatambulanz durchgeführt werden.
Informationen über das Therapieangebot der Inneren Abteilung:
Weitere Informationen zu Krankheiten finden Sie bei der Wicker-Gruppe unter www.informationen-zu-krankheiten.de. Info-Material zur Klinik anfordern: www.wicker-gruppe.de/infomaterial-anfordern.html Die
Klinik ist nach den Qualitätsgrundsätzen der DIN-EN ISO 9001zertifiziert. Unsere Klinik ist von allen gesetzlichen Krankenversicherungen in Deutschland nach § 111 als Rehabilitationsklinik anerkannt. Wir sind außerdem von allen privaten Krankenkassen als gemischte Anstalt anerkannt. Die Kostenübernahme muss aber zuvor bei dem jeweiligen Kostenträger beantragt werden. Bei Rückfragen bezügl. der Kostenübernahme können Sie sich gerne an unseren Verwaltungsleiter, Herrn Schenk, wenden (Servicetel.: 0800 / 8 90 11 00, Tel.: 0561-3108-621, E-Mail) Weitere Fragen?
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